CII-SR-350
CII: Element InvoicerTradeParty nicht vorgesehen
Das Element ApplicableHeaderTradeSettlement/InvoicerTradeParty hat in der EN 16931 keine Entsprechung und sollte nicht in der Rechnung stehen.
- Regelwerk
- EN 16931 (CEN)
- Stufe
- Warnung
[CII-SR-350] - InvoicerTradeParty should not be present
Was bedeutet CII-SR-350?
Die Regel CII-SR-350 meldet sich, wenn in der CII-Rechnung das Element ram:InvoicerTradeParty an der Stelle /rsm:CrossIndustryInvoice/rsm:SupplyChainTradeTransaction/ram:ApplicableHeaderTradeSettlement/ram:InvoicerTradeParty vorkommt. Die UN/CEFACT-CII-Syntax (D16B) kennt dieses Element zwar, die EN 16931 ordnet ihm aber keinen Geschäftsbegriff (BT) zu. Für eine normkonforme Rechnung und damit auch für die XRechnung ist es nicht vorgesehen. Weil die Regel nur eine Warnung auslöst, bleibt die Rechnung gültig und wird vom KoSIT-Validator akzeptiert. Der Empfänger muss den Inhalt aber nicht auswerten – was nur dort steht, kann unbemerkt verloren gehen.
Typische Ursachen
- Das Mapping der Software stammt aus einem anderen Rechnungsstandard und wurde nicht an die EN 16931 angepasst.
- Ein Zusatzmodul schreibt eigene Informationen in die Rechnung.
So beheben Sie den Fehler
- Suchen Sie in der XML-Datei das Element
ram:InvoicerTradePartyunterhalb von/rsm:CrossIndustryInvoice/rsm:SupplyChainTradeTransaction/ram:ApplicableHeaderTradeSettlement. - Prüfen Sie, ob dort eine Information steht, die der Empfänger wirklich braucht. Falls ja, übertragen Sie sie in das passende Feld der EN 16931 oder in einen Freitext (z. B. Rechnungsnotiz BT-22).
- Entfernen Sie das Element bzw. stellen Sie den Export Ihrer Software so ein, dass es nicht mehr erzeugt wird.
- Prüfen Sie die Rechnung anschließend erneut.
Wo die Regel prüft (XPath)
- CII
- /rsm:CrossIndustryInvoice/rsm:SupplyChainTradeTransaction/ram:ApplicableHeaderTradeSettlement
Rechnung erneut prüfen
Legen Sie die korrigierte Datei hier ab. Die Prüfung läuft mit den offiziellen Regeln in Ihrem Browser.
E-Rechnung hier ablegen
XRechnung (UBL oder CII), ZUGFeRD und Factur-X als XML oder PDF. Gern auch mehrere Dateien auf einmal.
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